Gipfel Zytig – Das Organ für den Tourismus im Prättigau, in der Landschaft Davos und im Albulatal sowie im Engadin
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SVP Graubünden: Rasche Umsetzung der Eigenmietwert-Abschaffung
jt. Die SVP Graubünden fordert die Bündner Regierung auf, bei der Umsetzung der Abschaffung des Eigenmietwerts keine Zeit zu verlieren. Die Bevölkerung des Kantons Graubünden hat am 28. September 2025 mit über 67% Ja-Stimmen entschieden, den Eigenmietwert abzuschaffen und gleichzeitig die Verfassungs- grundlage für eine Objektsteuer auf Zweitliegenschaften zu schaffen. Der Volksentscheid stärkt die Steuergerechtigkeit
und schiebt der Besteuerung fiktiver Einnahmen endlich einen Riegel.
Die Konferenz der Gebirgskantone, der auch der Kanton Graubün- den angehört, hat sich kürzlich mit einem Brief an das Eidgenössi-sche Finanzdepartement gewandt und verlangt, die Umsetzung der Abschaffung des Eigenmietwerts auf frühestens 1. Januar 2030 festzulegen. Dadurch sollen die Kantone mehr Zeit für die Einfüh-rung der neuen Objektsteuer auf Zweitliegenschaften erhalten.
Diese Forderung ist für die SVP Graubünden nicht nachvollziehbar. Warum die Verwaltung für die Umsetzung mehr als vier Jahre benötigt, ist nicht nachvollziehbar. Roman Hug, Präsident der SVP Graubünden und Nationalrat meint: "Es müsste problemlos möglich sein, die Objektsteuer bis 2028 einzuführen – zumal Gemeinden von Seiten Kanton bereits schriftlich mit einem Lösungsansatz bedient wurden. Verzögerungen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger sind inakzeptabel.“
Die SVP Graubünden fordert die Bündner Regierung auf, zügig gesetzgeberisch tätig zu werden, um die Einführung einer Objektsteuer auf Zweitliegenschaften per 2028 voranzutreiben und damit sowohl den Volkswillen rasch umzusetzen als auch die finanzielle Stabilität von Kanton und Gemeinden zu sichern.
Bahn 4|2025: Absoluter Quartalshöchstwert bei
den zurückgelegten Personenkilometern
P. Mit 6,11 Milliarden Personenkilometern erreicht der Schienenpersonenverkehr im vierten Quartal 2025 erneut einen absoluten Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Zuwachs von 3,7 Prozent. Der Schienengüterverkehr nimmt mit 2,75 Mrd. Nettotonnenkilometern im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,4 Prozent ab. Die Trassenbestellungen steigen dank des starken Personenverkehrs um 2,2 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode, was ebenfalls einem neuen Rekordwert entspricht.
Dies sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem aktuellen Quartalsreporting Bahn, basierend auf den Daten der SBB und herausgegeben von der LITRA und dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV).
50 % mehr Vermögensfreibeträge
in der Sozialhilfe
st. Die Regierung genehmigt die Teilrevision der Ausführungs- bestimmungen zum kantonalen Unterstützungsgesetz (ABzUG). Damit passt sie die Vermögensfreibeträge in der Sozialhilfe an die revidierten Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) an. Die Verordnungsrevision tritt per 1. Februar 2026 in Kraft.
Die geltenden Vermögensfreibeträge stammen aus dem Jahr 1989 und blieben während rund 35 Jahren unverändert. Angesichts der seither stark gestiegenen Lebenshaltungskosten bestand dringender Anpassungsbedarf. Der Landesindex der Konsumentenpreise ist seit Ende der 1980er Jahre um fast 50 Prozent gestiegen. Entsprechend werden die Vermögensfreibeträge um 50 Prozent erhöht.
Die Vermögensfreibeträge werden bei der Berechnung der Unterstützungsbedürftigkeit und der Bemessung der Unterstützung nicht angerechnet. Sie schaffen Handlungsspielraum bei unvorhergesehenen Ausgaben während des Sozialhilfebezugs und ermöglichen eine begrenzte eigenverantwortliche Vorsorge. Sie setzen Anreize, die eigene Situation aktiv zu verbessern. Daneben sind vor allem Haushalte mit geringen finanziellen Mitteln besonders stark von der Teuerung betroffen. Die Anpassung der Freibeträge gemäss Teuerungsentwicklung stärkt damit die soziale Absicherung und trägt zu einer zeitgemässen Ausgestaltung der Sozialhilfe im Kanton Graubünden bei.
Wahre Worte von
Markus Somm zu den EU-Vertägen
"Kurz, wer diese Verträge gutheisst, setzt alles aufs Spiel, was die Schweiz reich und frei gemacht hat: die direkte Demokratie, den Föderalismus, unsere Souveränität – also einzigartige, superdemokratische Institutionen."
Das EU-Vertragswerk: Der «Nebelspalter» bringt es auf den Punkt
Verleger und Chefredaktor des «Nebelspalters», Markus Somm (ein Historiker!): «Seit Freitag ist Schluss mit der Geheimnistuerei: die 1800 Seiten (!) Vertragswerk zu den künftigen Beziehungen mit der Europäischen Union liegen vor.
Der Bundesrat und sein Heer an Chefbeamten können noch so lange versuchen, den EU-Deal mit vermeintlichen Ausnahmerege- lungen und Schutzklauseln schönzureden.
Zwei hässliche Wahrheiten bleiben im Rahmenabkommen bestehen:
• Die dynamische (sprich automatische) Rechtsübernahme von EU-Regelwerk, zu der sich die Schweiz verpflichten würde.
• Bei Streitfällen entscheidet der Europäische Gerichtshof, also die Richter der Europäsischen Union.
Akzeptiert die Schweiz diese beiden fundamentalen Vertragsbe- dingungen, unterwirft sie sich dem Diktat der Europäischen Union, schafft ihre Wettbewerbsvorteile ab und gibt ihre direkte Demokratie auf.
Das wäre das Ende der Eidgenossenschaft, wie wir sie kennen und lieben.
Der erfolgreichste Sonderfall der Welt wäre Geschichte. Game over.
Sie feiern heute Geburtstag
Wir gratulieren herzlich
Flavio Lüdtke
Kaspar Meier




























