Gipfel Zytig – Das Organ für den Tourismus im Prättigau, in der Landschaft Davos und im Albulatal sowie im Engadin
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HCD: National League is back
P. Nach der Olympiapause nimmt die National League ab dieser Woche den Spielbetrieb wieder auf, und für den HC Davos geht es gleich intensiv weiter. Bis Samstag stehen drei Partien auf dem Programm.
Den Auftakt macht am Dienstag das Heimspiel gegen die SCL Tigers. Für die Langnauer beginnt nun definitiv der Kampf um die Play-In-Plätze. Aktuell liegen die Emmentaler auf Rang 10, punkt- gleich mit dem SC Bern, während von unterhalb des Strichs Biel Druck macht. Entsprechend werden die Tigers in Davos alles in die Waagschale werfen, um wichtige Punkte mitzunehmen. Für den HCD gilt es, nach der Pause rasch wieder in den Wettkampfmodus zu finden und vor eigenem Publikum den Rhythmus aufzunehmen.
Handwerk trifft Hockey
an den Playoffs in Grüsch
W. Am 24. Februar 2026 geht in der Eishalle Grüsch ein Playoff-Spiel der 1. Liga über die Bühne und wird Schlussbilder liefern, die in Erinnerung bleiben: Erstmals arbeitet der HC Prättigau-Herrschaft mit dem Bündner Erotiktoy-Label Manufucktura zusammen.
Der HC Prättigau-Herrschaft ist im Hinblick auf die diesjährige Teilnahe an den Playoffs der 1. Liga eine spannende Kooperation eingegangen. Der Ansatz der Parnerschaft ist so nachhaltig wie lokal, bringt er doch regionalen Sport und ein kleines, aber feines Label für erotische Spielzeuge zusammen. Die im Bündnerland heimische Manufucktura GmbH, bekannt für ihre Lovetoys aus Schweizer Ahornholz, darf als Partner des Abends die Matchpucks mit ihrem Logo versehen. Zusätzlich wird nach Spielende je ein “Player of the Match” (beider Teams) ausgezeichnet – mit einer Sonderanfertigung, die Spielern und Publikum in Erinnerung bleiben dürfte: Die “Player of the Match”-Trophäen sind handgefertigte Analplugs als Einzelstücke, eigens für diese Playoff-Serie produziert. Die Basis des Sexspielzeugs entspricht in ihrer Dimension einem Eishockey-Puck. Per Lasergravur tragen die Trophäen oben den Schriftzug “Player of the Match” sowie unten die Logos von HC Prättigau Herrschaft und Manufucktura. Die Bilder der Übergabe dieser Auszeichnungen dürften legendär werden. Dazu Bastian Sarott vom Manufucktura-Gründungsteam: «Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und hoffen auf emotionale Momente für alle Beteiligten!» – "Wir wollten eine Trophäe schaffen, die so kompromisslos ist wie ein Playoff-Spiel: präzise, hochwertig, Swiss Made – und mit einem Augenzwinkern. Es geht um Respekt für Leistung, Handwerk und eine offene, erwachsene Kultur.“
Stephan Weber vom HCPH: „Playoffs sind Emotion – und genau das bringt diese Aktion aufs Eis. Wir freuen uns über einen Partner, der regional denkt, mutig kommuniziert und unseren ‘Player of the Match’ sichtbar feiert.“
Arosa: Tödlicher Skiunfall
K. Am Freitagnachmittag wurde in Arosa eine Skifahrerin (21) vermisst. Sie konnte wenige Stunden später nur noch tot geborgen werden.
Angehörige meldeten kurz nach 17 Uhr eine 21-jährige Skifahrerin als vermisst. Die Kantonspolizei leitete daraufhin eine grossangelegte Suchaktion ein. Die Skifahrerin wurde wenige Stunden später unweit der Hörnlipiste lokalisiert und konnte nur noch tot geborgen werden. An der Suchaktion beteiligt waren mehrere Angehörige, der SOS Pistenrettungsdienst Arosa-Lenzerheide, die Rega sowie die Bergbahnen Arosa-Lenzerheide mit technischen Mitteln, die zur Ortung der Vermissten beitrugen. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft klärt die Kantonspolizei den genauen Unfallhergang ab.
Klosters: Kind von Auto erfasst
K. Am Donnerstagnachmittag ist es in Klosters auf der Talstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Kind gekommen. Der Schüler wurde leicht verletzt.
Kurz vor 16 Uhr hielt auf der Talstrasse in Klosters ein Schülerbus an und liess Kinder aussteigen. Ein 8-jähriger Schüler beabsichtigte, vor dem stehenden Bus die Strasse nach links zu überqueren. Dabei kollidierte er mit dem Personenwagen eines 51-Jährigen, der zum gleichen Zeitpunkt den Schulbus überholte. Der Junge verletzte sich durch die Kollision leicht und wurde zur Kontrolle durch den Rettungsdienst Schiers nach Klosters ins Medizinische Zentrum gebracht. Die Kantonspolizei ermittelt den genauen Unfallhergang.
Zusätzliche First Responder Plus
für die Alpine Rettung
st. Die Regierung genehmigt die angepasste Leistungs- vereinbarung mit der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) betreffend die Sicherstellung der Bergrettung und Unter- stützung der präklinischen notfallmedizinischen Grund- versorgung im Kanton Graubünden. Neu sollen 600 First Responder Plus im ganzen Kanton zur Verfügung stehen.
Der Kantonsbeitrag an die ARS beträgt ab dem 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2030 total 899 640 Fr. pro Jahr. Vorbehalten bleibt die Genehmigung des jeweiligen Budget- kredits durch den Grossen Rat.
Die ARS ist die zentrale Koordinationsstelle für die Berg- rettung in der Schweiz, dabei kommen auch First Responder Plus zum Einsatz. First Responder Plus gewährleisten die Erstversorgung von Notfallpatientinnen und Notfallpatienten, schwer erkrankten oder verunfallten Personen in Gebieten des Kantons, in denen aufgrund der geringen Einsatzhäufig- keit kein Ambulanzstützpunkt eingerichtet ist, und das Eintreffen professioneller Rettungskräfte am Ereignisort zu lange dauert. Die First Responder Plus leiten die zweck- mässigen Massnahmen zur Erstversorgung wie erweiterte lebensrettende und gesundheitserhaltende Massnahmen bis zum Eintreffen der professionellen Einsatzkräfte ein. Die steigenden Einsatzzahlen setzen voraus, dass die Alpine Rettung Graubünden (ARG) eine höhere Anzahl an First Responder Plus bereitstellen muss. Aktuell stellt die ARG 450 First Responder Plus bereit. Mit der angepassten Leistungsvereinbarung soll die ARG zusätzliche 150 First Responder Plus rekrutieren.
Parsonz: 2 Schneesportler von Lawine verschüttet – eine Person verstorben
K. Am Dienstagnachmittag sind in Parsonz zwei Schneesportler von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Ein Mann verstarb noch auf dem Lawinenfeld.
Mehrere Personen befuhren gegen 15 Uhr neben dem Skilift Laritg einen Hang ausserhalb der markierten Piste. Während dieser Zeit löste sich eine Lawine. Dabei wurden zwei Personen – ein 49-Jähriger und dessen 15-jähriger Sohn – ganz verschüttet. Die übrigen Schneesportler befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit und alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Zwei Helikopter der Rega sowie ein Swiss Helicopter unterstützten zusammen mit Mitarbeitenden des SOS-Dienstes der Bergbahnen, Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC und anwesenden Personen die Such- und Rettungsarbeiten. Der 49-jährige Vater konnte durch einen Lawinensuchhund des SAC aufgespürt werden. Trotz Reanimation verstarb er auf dem Lawinenfeld. Der 15-Jährige wurde von der Suchmannschaft gefunden und von den Schneemassen befreit. Aufgrund der Witterungsbedingungen musste er mit dem Rettungsdienst Mittelbünden ins Kantonsspital nach Chur gefahren werden. Für die Betreuung von Angehörigen und den involvierten Schneesportlern stand das Care Team Grischun im Einsatz. Die Kantonspolizei hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu den Umständen des Lawinenunfalls aufgenommen.
Davos: Snowboarder auf Parsenn
im Schneebrett verstorben
K. Am Sonntagnachmittag hat sich in Davos ein Lawinenunfall ereignet. Ein Snowboarder kam dabei ums Leben.
Zwei Personen fuhren gemeinsam gegen 13:30 Uhr abseits der Piste im Skigebiet Parsenn unterhalb des Schwarzhorns in Richtung Kreuzweg, als sich ein Schneebrett löste. Der 38-jährige Mann, der mit dem Snowboard unterwegs war, wurde von den Schneemassen verschüttet. Die Begleitperson alarmierte umgehend die Rettungskräfte und begann mit der Suche. Der verschüttete Schweizer konnte nur noch tot geborgen werden. Im Einsatz standen 16 Mitarbeiter der Parsennbahnen, fünf Mitglieder der SOS-Rettungsstation, Bergretter des SAC mit drei Lawinensuchhunden, eine Rega-Crew und Swisshelicopter, die Alpinpolizei sowie rund zwanzig freiwillige Helferinnen und Helfer.
SVP GR fordert rasche Umsetzung
der Eigenmietwert-Abschaffung
jt. Die SVP Graubünden fordert die Bündner Regierung auf, bei der Umsetzung der Abschaffung des Eigenmietwerts keine Zeit zu verlieren. Die Bevölkerung des Kantons Graubünden hat am 28. September 2025 mit über 67% Ja-Stimmen entschieden, den Eigenmietwert abzuschaffen und gleichzeitig die Verfassungs- grundlage für eine Objektsteuer auf Zweitliegenschaften zu schaffen. Der Volksentscheid stärkt die Steuergerechtigkeit
und schiebt der Besteuerung fiktiver Einnahmen endlich einen Riegel.
Die Konferenz der Gebirgskantone, der auch der Kanton Graubün- den angehört, hat sich kürzlich mit einem Brief an das Eidgenössi-sche Finanzdepartement gewandt und verlangt, die Umsetzung der Abschaffung des Eigenmietwerts auf frühestens 1. Januar 2030 festzulegen. Dadurch sollen die Kantone mehr Zeit für die Einfüh-rung der neuen Objektsteuer auf Zweitliegenschaften erhalten.
Diese Forderung ist für die SVP Graubünden nicht nachvollziehbar. Warum die Verwaltung für die Umsetzung mehr als vier Jahre benötigt, ist nicht nachvollziehbar. Roman Hug, Präsident der SVP Graubünden und Nationalrat meint: "Es müsste problemlos möglich sein, die Objektsteuer bis 2028 einzuführen – zumal Gemeinden von Seiten Kanton bereits schriftlich mit einem Lösungsansatz bedient wurden. Verzögerungen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger sind inakzeptabel.“
Die SVP Graubünden fordert die Bündner Regierung auf, zügig gesetzgeberisch tätig zu werden, um die Einführung einer Objektsteuer auf Zweitliegenschaften per 2028 voranzutreiben und damit sowohl den Volkswillen rasch umzusetzen als auch die finanzielle Stabilität von Kanton und Gemeinden zu sichern.
Wahre Worte von
Markus Somm zu den EU-Verträgen
"Kurz, wer diese Verträge gutheisst, setzt alles aufs Spiel, was die Schweiz reich und frei gemacht hat: die direkte Demokratie, den Föderalismus, unsere Souveränität – also einzigartige, superdemokratische Institutionen."
Das EU-Vertragswerk: Der «Nebelspalter» bringt es auf den Punkt
Verleger und Chefredaktor des «Nebelspalters», Markus Somm (ein Historiker!): «Seit Freitag ist Schluss mit der Geheimnistuerei: die 1800 Seiten (!) Vertragswerk zu den künftigen Beziehungen mit der Europäischen Union liegen vor.
Der Bundesrat und sein Heer an Chefbeamten können noch so lange versuchen, den EU-Deal mit vermeintlichen Ausnahmerege- lungen und Schutzklauseln schönzureden.
Zwei hässliche Wahrheiten bleiben im Rahmenabkommen bestehen:
• Die dynamische (sprich automatische) Rechtsübernahme von EU-Regelwerk, zu der sich die Schweiz verpflichten würde.
• Bei Streitfällen entscheidet der Europäische Gerichtshof, also die Richter der Europäsischen Union.
Akzeptiert die Schweiz diese beiden fundamentalen Vertragsbe- dingungen, unterwirft sie sich dem Diktat der Europäischen Union, schafft ihre Wettbewerbsvorteile ab und gibt ihre direkte Demokratie auf.
Das wäre das Ende der Eidgenossenschaft, wie wir sie kennen und lieben.
Der erfolgreichste Sonderfall der Welt wäre Geschichte. Game over.
Sie feiern heute Geburtstag
Wir gratulieren herzlich
Reto Stähli




























