Gipfel Zytig – Das Organ für den Tourismus im Prättigau, in der Landschaft Davos und im Albulatal sowie im Engadin

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Donnerstag aktuell

 

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Zusätzliche First Responder Plus

für die Alpine Rettung

 

st. Die Regierung genehmigt die angepasste Leistungs- vereinbarung mit der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) betreffend die Sicherstellung der Bergrettung und Unter- stützung der präklinischen notfallmedizinischen Grund- versorgung im Kanton Graubünden. Neu sollen 600 First Responder Plus im ganzen Kanton zur Verfügung stehen.

 

Der Kantonsbeitrag an die ARS beträgt ab dem 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2030 total 899 640 Fr. pro Jahr. Vorbehalten bleibt die Genehmigung des jeweiligen Budget- kredits durch den Grossen Rat.

Die ARS ist die zentrale Koordinationsstelle für die Berg- rettung in der Schweiz, dabei kommen auch First Responder Plus zum Einsatz. First Responder Plus gewährleisten die Erstversorgung von Notfallpatientinnen und Notfallpatienten, schwer erkrankten oder verunfallten Personen in Gebieten des Kantons, in denen aufgrund der geringen Einsatzhäufig- keit kein Ambulanzstützpunkt eingerichtet ist, und das Eintreffen professioneller Rettungskräfte am Ereignisort zu lange dauert. Die First Responder Plus leiten die zweck- mässigen Massnahmen zur Erstversorgung wie erweiterte lebensrettende und gesundheitserhaltende Massnahmen bis zum Eintreffen der professionellen Einsatzkräfte ein. Die steigenden Einsatzzahlen setzen voraus, dass die Alpine Rettung Graubünden (ARG) eine höhere Anzahl an First Responder Plus bereitstellen muss. Aktuell stellt die ARG 450 First Responder Plus bereit. Mit der angepassten Leistungsvereinbarung soll die ARG zusätzliche 150 First Responder Plus rekrutieren.

 

Parsonz: 2 Schneesportler von Lawine verschüttet – eine Person verstorben

 

 

K. Am Dienstagnachmittag sind in Parsonz zwei Schneesportler von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Ein Mann verstarb noch auf dem Lawinenfeld.

 

Mehrere Personen befuhren gegen 15 Uhr neben dem Skilift Laritg einen Hang ausserhalb der markierten Piste. Während dieser Zeit löste sich eine Lawine. Dabei wurden zwei Personen – ein 49-Jähriger und dessen 15-jähriger Sohn – ganz verschüttet. Die übrigen Schneesportler befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit und alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Zwei Helikopter der Rega sowie ein Swiss Helicopter unterstützten zusammen mit Mitarbeitenden des SOS-Dienstes der Bergbahnen, Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC und anwesenden Personen die Such- und Rettungsarbeiten. Der 49-jährige Vater konnte durch einen Lawinensuchhund des SAC aufgespürt werden. Trotz Reanimation verstarb er auf dem Lawinenfeld. Der 15-Jährige wurde von der Suchmannschaft gefunden und von den Schneemassen befreit. Aufgrund der Witterungsbedingungen musste er mit dem Rettungsdienst Mittelbünden ins Kantonsspital nach Chur gefahren werden. Für die Betreuung von Angehörigen und den involvierten Schneesportlern stand das Care Team Grischun im Einsatz. Die Kantonspolizei hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu den Umständen des Lawinenunfalls aufgenommen.

 

 Stromunterbrüche in der

Surselva und im Prättigau 

 

P. Die starken Schneefälle der vergangenen Tage haben in der Surselva und im Prättigau mehrere lokale Stromausfälle verursacht. Am Montagvormittag, 16. Februar, kam es in Valendas nach einer Schneeentladung zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Rund dreihundert Kundinnen und Kunden waren knapp eine Stunde ohne Strom. 

Am Montagabend beschädigte in Obersaxen ein umgestürzter Baum die 16-kV-Leitung. In der Folge wurde die Versorgung von insgesamt 640 Kundinnen und Kunden unterbrochen. Bei den meisten dauerte der Ausfall nur wenige Minuten, in einigen wenigen Fällen jedoch mehrere Stunden. 

Am Dienstagmorgen, 17. Februar, lösten weitere Schneeentladungen im Prättigau Stromunterbrüche aus. In Valzeina fiel der Strom bei 120 Kundinnen und Kunden für rund eineinhalb Stunden aus. In Grüsch konnten 274 betroffene Kundinnen und Kunden nach kurzer Zeit wieder versorgt werden. 

Repower bedauert allfällige durch den Unterbruch aufgetretene Unannehmlichkeiten und dankt den betroffenen Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis. 

 

Davos: Snowboarder auf Parsenn

im Schneebrett verstorben

 

K. Am Sonntagnachmittag hat sich in Davos ein Lawinenunfall ereignet. Ein Snowboarder kam dabei ums Leben.

 

Zwei Personen fuhren gemeinsam gegen 13:30 Uhr abseits der Piste im Skigebiet Parsenn unterhalb des Schwarzhorns in Richtung Kreuzweg, als sich ein Schneebrett löste. Der 38-jährige Mann, der mit dem Snowboard unterwegs war, wurde von den Schneemassen verschüttet. Die Begleitperson alarmierte umgehend die Rettungskräfte und begann mit der Suche. Der verschüttete Schweizer konnte nur noch tot geborgen werden. Im Einsatz standen 16 Mitarbeiter der Parsennbahnen, fünf Mitglieder der SOS-Rettungsstation, Bergretter des SAC mit drei Lawinensuchhunden, eine Rega-Crew und Swisshelicopter, die Alpinpolizei sowie rund zwanzig freiwillige Helferinnen und Helfer.

 

EMS-Chemie:

Ertragskraft ausgebaut

 

• Handelspolitische Unsicherheit

• Starker Schweizer Franken

• Erfolgreiche EMS-Verkaufsoffensive mit profitablen und

  innovativen Neugeschäften

• Besonders erfreuliche Geschäftsentwicklung in Asien

• Absatz und Betriebsergebnis (EBIT) über Vorjahr

• Globale Entwicklungspartnerschaften bringen

  Wachstum 2026

 

 

P. Die EMS-Gruppe, die in den Geschäftsbereichen Hochleistungspolymere und Spezialchemikalien weltweit tätig ist und deren Gesellschaften in der EMS-CHEMIE HOLDING AG zusammengefasst sind, erzielte im Jahr 2025 einen Nettoumsatz von CHF 1'950 Mio. (2'071) und ein Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 567 Mio. (539). Der bedeutend stärkere Schweizer Franken schmälerte die Umsatzentwicklung in Schweizer Franken. Trotz des geopolitisch belasteten Umfelds, einer schwächeren Industriekonjunktur und des deutlich höheren Schweizer Frankens, gelang es EMS, dank einer konsequenten Wachstumsstrategie mit hochmargigen Spezialitäten und Innovationen, erfreuliche Neugeschäfte zu realisieren und die Ertragskraft auszubauen. Die global lancierte Verkaufs-offensive mit profitablen Neugeschäften generierte aus- gezeichnete Resultate und zeigte ihre nachhaltige Wirkung.

 

Ausführlicher Bericht in der aktuellen Ausgabe der "GZ"

 

SVP GR fordert rasche Umsetzung

der Eigenmietwert-Abschaffung

 

jt. Die SVP Graubünden fordert die Bündner Regierung auf, bei der Umsetzung der Abschaffung des Eigenmietwerts keine Zeit zu verlieren. Die Bevölkerung des Kantons Graubünden hat am 28. September 2025 mit über 67% Ja-Stimmen entschieden, den Eigenmietwert abzuschaffen und gleichzeitig die Verfassungs- grundlage für eine Objektsteuer auf Zweitliegenschaften zu schaffen. Der Volksentscheid stärkt die Steuergerechtigkeit

und schiebt der Besteuerung fiktiver Einnahmen endlich einen Riegel. 

 

Die Konferenz der Gebirgskantone, der auch der Kanton Graubün- den angehört, hat sich kürzlich mit einem Brief an das Eidgenössi-sche Finanzdepartement gewandt und verlangt, die Umsetzung der Abschaffung des Eigenmietwerts auf frühestens 1. Januar 2030 festzulegen. Dadurch sollen die Kantone mehr Zeit für die Einfüh-rung der neuen Objektsteuer auf Zweitliegenschaften erhalten. 

Diese Forderung ist für die SVP Graubünden nicht nachvollziehbar. Warum die Verwaltung für die Umsetzung mehr als vier Jahre benötigt, ist nicht nachvollziehbar. Roman Hug, Präsident der SVP Graubünden und Nationalrat meint: "Es müsste problemlos möglich sein, die Objektsteuer bis 2028 einzuführen – zumal Gemeinden von Seiten Kanton bereits schriftlich mit einem Lösungsansatz bedient wurden. Verzögerungen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger sind inakzeptabel.“

Die SVP Graubünden fordert die Bündner Regierung auf, zügig gesetzgeberisch tätig zu werden, um die Einführung einer Objektsteuer auf Zweitliegenschaften per 2028 voranzutreiben und damit sowohl den Volkswillen rasch umzusetzen als auch die finanzielle Stabilität von Kanton und Gemeinden zu sichern.

 

 Wahre Worte von

Markus Somm zu den EU-Verträgen

 

"Kurz, wer diese Verträge gutheisst, setzt alles aufs Spiel, was die Schweiz reich und frei gemacht hat: die direkte Demokratie, den Föderalismus, unsere Souveränität – also einzigartige, superdemokratische Institutionen."

 

Das EU-Vertragswerk: Der «Nebelspalter» bringt es auf den Punkt

 

Verleger und Chefredaktor des «Nebelspalters», Markus Somm (ein Historiker!): «Seit Freitag ist Schluss mit der Geheimnistuerei: die 1800 Seiten (!) Vertragswerk zu den künftigen Beziehungen mit der Europäischen Union liegen vor. 

Der Bundesrat und sein Heer an Chefbeamten können noch so lange versuchen, den EU-Deal mit vermeintlichen Ausnahmerege- lungen und Schutzklauseln schönzureden.

 

Zwei hässliche Wahrheiten bleiben im Rahmenabkommen bestehen:

 

• Die dynamische (sprich automatische) Rechtsübernahme von EU-Regelwerk, zu der sich die Schweiz verpflichten würde.

 

• Bei Streitfällen entscheidet der Europäische Gerichtshof, also die Richter der Europäsischen Union.  

 

Akzeptiert die Schweiz diese beiden fundamentalen Vertragsbe- dingungen, unterwirft sie sich dem Diktat der Europäischen Union, schafft ihre Wettbewerbsvorteile ab und gibt ihre direkte Demokratie auf. 

Das wäre das Ende der Eidgenossenschaft, wie wir sie kennen und lieben.

Der erfolgreichste Sonderfall der Welt wäre Geschichte. Game over.

 


 

Sie feiern heute Geburtstag

Wir gratulieren herzlich

Alina Meier

Bruno Zenklusen






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