Gipfel Zytig – Das Organ für den Tourismus im Prättigau, in der Landschaft Davos und im Albulatal sowie im Engadin

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Dienstag aktuell 

 

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In Klosters ist im umgebauten ehemaligen Primarschulhaus (aus dem Jahre 1899!) das "Kulturhuus" feierlich eingeweiht worden. Der Bericht folgt in der nächsten Ausgabe der "Gipfel Zeitung".

 

Schiesslärm während des ESF2026

 

W. Bis zum 5. Juli 2026 wird in der Region Chur und Umgebung wegen des Eidg. Schützenfestes ESF ein erhöhtes Schiesslärm-Aufkommen wahrnehmbar sein. 
Als einer der grössten Sportanlässe der Schweiz erwartet das Fest rund 35'000 Schützinnen und Schützen aus allen Landesteilen. Die Wettkämpfe führen während der Veranstaltungsdauer zu einer intensiven Nutzung der beteiligten Schiessanlagen (im Prättigau z.B. Schiers). Den Organisatoren des ESF ist bewusst, dass die verstärkte Lärmbelastung in der Bevölkerung Fragen aufwerfen kann. Mit dieser Information soll Transparenz geschaffen und klargestellt werden, dass die während dieser Zeit wahrnehmbaren Schiessgeräusche ausschliesslich auf die Wettkämpfe im Rahmen des Schützenfestes  zurückzuführen sind.
Die ESF2026-Organisation dankt der Bevölkerung für ihr Verständnis und ihre Unterstützung des national bedeutenden Sportanlasses.

 Bündner Maturandinnen für Arbeiten zur sprachlichen Vielfalt ausgezeichnet

 

st. Drei Maturandinnen der Bündner Kantonsschule wurden für ihre Maturaarbeiten mit Bezug zur Mehrsprachigkeit ausgezeichnet. Diese Auszeichnung soll die Mehrsprachigkeit des Kantons fördern. Der Preis wird jedes Jahr für hervorragende Maturaarbeiten vergeben, die an Bündner Gymnasien verfasst werden.

 

Die Preisverleihung wurde im Staatskeller des Regierungsgebäudes durch Regierungsrat Jon Domenic Parolini persönlich vorgenommen. Die drei Preisträgerinnen durften die Auszeichnungen in Anwesenheit von Eltern und Freunden entgegennehmen.

Die diesjährigen Preisträgerinnen schliessen das Gymnasium gerade an der Bündner Kantonsschule in Chur ab.

 

Salome Valsecchi aus Samnaun-Compatsch untersuchte in ihrer Arbeit «Die Veränderungen des Samnaunerdialekts in den letzten 50 Jahren», wie sich der einzige nicht-alemannische deutsche Dialekt der Schweiz entwickelt hat, und welche Überbleibsel früherer Sprachen noch im Gebiet um Samnaun vorhanden sind. Sie nahm dazu eine qualitative und eine quantitative Untersuchung vor. (Preis: 1000 Fr.)

 

Nadia Schütz aus Falera verfasste in ihrer Arbeit «Creaziun d’in cudisch per famiglias cun affons-steila» ein dreisprachiges Begleitheft für Familien (in Sursilvan, Rumantsch Grischun und Deutsch), die mit dem Verlust eines sogenannten Sternenkindes konfrontiert sind. (Preis: 500 Fr.)

 

Anna Rodigari aus Müstair kreierte in ihrer Arbeit «Ils sgrafits in Val Müstair – ün gir tras ils cumüns» ein dreisprachiges Heft (in Vallader, Deutsch und Englisch), um die Sgraffiti verschiedener Häuser im Münstertal besser verstehen und interpretieren zu können. (Preis: 200 Fr.)

 

 

Historiker Markus Somm

zeigt die Fakten:

 

1998 wanderten netto 1177 Menschen in die Schweiz ein. 2023 waren es 139'118.

Warum das wichtig ist: Wer behauptet, das sei normal, ist entweder blind oder taub.

 

 Wahre Worte von

Markus Somm zu den EU-Verträgen

 

"Kurz, wer diese Verträge gutheisst, setzt alles aufs Spiel, was die Schweiz reich und frei gemacht hat: die direkte Demokratie, den Föderalismus, unsere Souveränität – also einzigartige, superdemokratische Institutionen."

 

Das EU-Vertragswerk: Der «Nebelspalter» bringt es auf den Punkt

 

Verleger und Chefredaktor des «Nebelspalters», Markus Somm (ein Historiker!): «Seit Freitag ist Schluss mit der Geheimnistuerei: die 1800 Seiten (!) Vertragswerk zu den künftigen Beziehungen mit der Europäischen Union liegen vor. 

Der Bundesrat und sein Heer an Chefbeamten können noch so lange versuchen, den EU-Deal mit vermeintlichen Ausnahmerege- lungen und Schutzklauseln schönzureden.

 

Zwei hässliche Wahrheiten bleiben im Rahmenabkommen bestehen:

 

• Die dynamische (sprich automatische) Rechtsübernahme von EU-Regelwerk, zu der sich die Schweiz verpflichten würde.

 

• Bei Streitfällen entscheidet der Europäische Gerichtshof, also die Richter der Europäsischen Union.  

 

Akzeptiert die Schweiz diese beiden fundamentalen Vertragsbe- dingungen, unterwirft sie sich dem Diktat der Europäischen Union, schafft ihre Wettbewerbsvorteile ab und gibt ihre direkte Demokratie auf. 

Das wäre das Ende der Eidgenossenschaft, wie wir sie kennen und lieben.

Der erfolgreichste Sonderfall der Welt wäre Geschichte. Game over.

 


 

Sie feiern heute Geburtstag

Wir gratulieren herzlich

Jörg Malloth






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