Gipfel Zytig – Das Organ für den Tourismus im Prättigau, in der Landschaft Davos und im Albulatal


 

Heute Dienstag aktuell 

Mutiertes Coronavirus:

St. Moritzer Hotels unter Quarantäne gestellt

 

K. In St. Moritz wurde eine gehäufte Ausbreitung des mutierten Coronavirus festgestellt. Das Gesundheitsamt Graubünden stellt deshalb zwei Hotelbetriebe unter Quarantäne und ordnet in beiden betroffenen Betrieben Massentests an. Weiter werden die Schulen sowie Skischulen in St. Moritz bis auf Weiteres geschlossen. Auf dem gesamten Gemeindegebiet besteht neu eine Maskentragpflicht.

 

Das Gesundheitsamt Graubünden registrierte am Sonntagabend in St. Moritz eine gehäufte Ausbreitung des mutierten Coronavirus. In zwei Hotels sind aktuell rund ein Dutzend Fälle bekannt. Zum Schutz der Gesundheit von Bevölkerung und Gästen hat das Gesundheitsamt die beiden Hotels unter Quarantäne gestellt und Coronatests für deren Mitarbeitende und Gäste angeordnet. Zudem wird am Dienstag, 19. Januar, in der Gemeinde St. Moritz ein Flächentest für die Bevölkerung durchgeführt. Dieser wird analog dem Pilotprojekt von Mitte Dezember umgesetzt. Das Gesundheitsamt empfiehlt der Bevölkerung und den Gästen von St. Moritz dringend, an diesem Test teilzunehmen.

Lawinenunfall auf Gotschna forderte ausserhalb der Piste ein Todesopfer

 

K. Am Samstagabend sind am Casanna oberhalb von Klosters zwei Skifahrer von einer Lawine erfasst worden. Einer konnte nur noch tot geborgen werden.

 

Um 16:24 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Rega Helikopter die Meldung ein, dass sich in Klosters am Casanna im Gebiet Drostobel, ein Lawinenunfall ereignete. Dabei gerieten zwei Wintersportler, ausserhalb der markierten und gesicherten Piste, in eine Lawine. Einer dieser Skifahrer konnte sich selbständig befreien und der Andere blieb von der Lawine verschüttet. Der 53-jähriger Schweizer, konnte anschliessend nur noch tot geborgen werden. 

Der genaue Hergang dieses Lawinenunfalles wird durch die Staatsanwaltschaft sowie der Kantonspolizei abgeklärt. 

An der Rettungsaktion war die REGA Crew der Rega Basis Untervaz, Swiss Helikopter, Mitglieder der Alpinen Rettung sowie Hundeführer und SOS der Bergbahnen Davos Klosters beteiligt.

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"Es hät so lang's hät"! 

 

Auch Februarsession des Grossen Rats

findet in Davos statt

 

K. Die Präsidentenkonferenz des Grossen Rats musste sich an ihrer letzten Sitzung im Rahmen der Vorbereitung der Februarsession wiederum mit der aktuellen Lage rund um die COVID-19-Pandemie befassen und die diesbezüglichen Rahmenbedingungen für den Parlamentsbetrieb prüfen. Dabei hat sie zur Kenntnis genommen, dass sich die Situation seit der Dezembersession 2020, welche zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmassnahmen und aus Platzgründen im Kongresszentrum Davos stattfand, nicht geändert hat. Entsprechend hat sich die Präsidentenkonferenz entschieden, erneut in Davos zu tagen. 

 

Die Februarsession 2021 dauert vier Tage, vom 15. bis am 18. Februar 2021. Haupttraktandum bildet die Botschaft der Regierung für ein neues Wahlsystem für den Grossen Rat. Dieses muss geändert werden, nachdem das Bundesgericht das geltende Majorzwahlsystem in den 39 historischen Kreisen als nicht mehr verfassungskonform bezeichnet hat. Daneben stehen zwei Initiativen – Verkleinerung des Grossen Rats und naturverträgliche und ethische Jagd – sowie Teilrevisionen des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts und des Gerichtsorganisationsgesetzes auf der Traktandenliste. Schliesslich wird sich der Grosse Rat auch noch mit COVID-19 befassen und 10 Vorstösse behandeln.

Hochrisikogruppe kann sich für

Corona-Impfung voranmelden

 

K. Seit Dienstag, 12. Januar, können sich im Kanton Graubünden vorerst Personen über 75 Jahre sowie Erwachsene mit chronischen Krankheiten für einen Impftermin voranmelden. Aufgrund der limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffs müssen sich Personen unter 75 Jahre noch einige wenige Wochen gedulden.

 

Aufgrund der limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffs werden ausschliesslich Personen aus bestimmten Zielgruppen, nach Vorgabe der Impfempfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, geimpft. Vorerst sind dies Personen über 75 Jahre sowie Erwachsene mit schweren chronischen Krankheiten. Dazu zählen bestimmte schwere Formen von:

• Herzinsuffizienz und Angina pectoris

• Therapie-resistenter Arterieller Hypertonie

• Schwere Atemwegserkrankungen 

• Schwere chronische Niereninsuffizienz

• Diabetes mellitus mit Organschäden, oder schlecht eingestellter Diabetes mellitus

• Adipositas (ab BMI ≥35 kg/m²)

• Angeborene oder erworbene Immundefizienz sowie immunsuppressive Therapie (z.B. gewisse Krebserkrankungen unter aktiver Therapie, schwere HIV-Infektion, Organtransplantation)

Wer nicht zu den ersten Zielgruppen gehört, muss sich weiterhin einige Wochen gedulden. Der Start grossflächiger Impfungen hängt primär von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab und wird voraussichtlich im April erfolgen können.

Personen nach einer COVID-19-Erkrankung (positives Testergebnis) wird die Impfung erst drei Monate nach der Genesung empfohlen.

Nicht impfen lassen sollen sich Menschen mit einer Allergie auf einen Bestandteil des Impfstoffs (insbesondere Polyethylenglykole, PEG) sowie Schwangere.

Sie feiern heute  Geburtstag.

Wir gratulieren und wünschen alles Gute! 

Andrea Ambühl

Harry Morgenthaler




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