Gipfel Zytig – Das Organ für den Tourismus im Prättigau, in der Landschaft Davos und im Albulatal


 

Heute Donnerstag aktuell

Spital Davos hat genügend Kapazität, aber: bei Verdacht zuerst den Hausarzt kontaktieren

 

Fr. Covid-19 sorgt bei vielen Menschen für Verunsicherung. Viele wissen nicht, was sie wann in welcher Situation tun müssen. Die Vermittlung von Informationen und die Beseitigung von Unsicherheiten hat für den Krisenstab darum höchste Priorität. Personen, die befürchten, sich mit dem Virus infiziert zu haben, sollen sich zuerst an ihre Hausärzte wenden. Wer danach getestet werden muss, soll dies nach Ansicht des Krisenstabes primär im Spital tun, das dafür die entsprechende Kapazität erhöht hat. Mit Klinikbetrieben laufen Abklärungen, um im Falle einer Überlastung des Spitals weitere Bettenplätze zur Verfügung zu haben, dies insbesondere für Patienten, die nicht mit Covid-19 infiziert sind, sondern sich aus anderen Gründen in Spitalpflege befinden. Die gegenwärtig im Spital vorhandenen Kapazitäten sind soweit absehbar allerdings absolut ausreichend.

 

Innerhalb von drei Wochen wurden in Davos gesamthaft 148 Personen positiv getestet. Viele von ihnen sind zwischenzeitlich wieder gesund. Stationär werden im Spital Davos derzeit drei Patienten wegen Covid-19 behandelt, wovon ein Patient, der zuvor im Kantonsspital in Chur gepflegt wurde, nach Davos zurückverlegt werden konnte. Aktuell werden zwei Patienten aus Davos in Chur behandelt. Ihr Zustand wird als kritisch, aber stabil bezeichnet.

 

Neben den bereits länger angewendeten PCR-Tests kommen im Spital Davos nun auch Schnelltests zur Anwendung. Der Kanton hat dem Spitalbetrieb ein entsprechendes Kontingent an Tests zugeteilt. Bei diesen Tests liegt das Resultat schon nach 10 bis 15 Minuten vor. Damit wird die Wartezeit und die eventuelle Quarantäne massiv verkürzt. Der Nachteil der neuen Schnelltests ist ihre mögliche Ungenauigkeit. Gerade bei Personen, die sich erst vor kurzer Zeit infiziert haben, kann der Schnelltest fälschlicherweise negativ ausfallen und so falsche Sicherheit vermitteln. Auf der Webseite des Spitals (www.spitaldavos.ch) wurde eine neue Funktion aufgeschaltet, die es erlaubt, Termine für einen Corona-Test direkt online zu buchen. 

Coronakrise: Bündner Regierung begrüsst schweizweit einheitliche Regeln

K. Der Kanton Graubünden begrüsst schweizweit einheitliche Regeln. Das Ziel ist, die Fallzahlen einzudämmen, um eine Überlastung des Gesundheitswesens insbesondere des Personals in den Heimen und Spitälern zu vermeiden. Die Testkapazitäten im Kanton Graubünden werden ausgeweitet.

Die neuen Regelungen des Bundes zielen darauf ab, die Zunahme der Fallzahlen zu verlangsamen und weitere einschneidende Massnahmen zu verhindern. Sie sind für die Wirtschaft, den Tourismus sowie Sport und Kultur einschneidend. Das Ziel mit den neuen Massnahmen ist, bis zum Anfang der Wintersaison eine stabile epidemiologische Lage zu erreichen.

 

500 Millionen Härtefallhilfe für die Beherbergungsbranche

 

 

P. Die gestern Mittwoch verkündeten Verschärfungen verschlechtern die ohnehin schon dramatische Lage für Schweizer Hotels erneut. Um in der Beherbergungswirtschaft eine Konkurs- und Kündigungswelle ab 2021 abzufedern, sind umfangreiche Unterstützungsmassnahmen einzuleiten. In einem neuen Positionspapier fordert HotellerieSuisse insbesondere Härtefallhilfen in Höhe von 500 Millionen Franken sowie die Wiedereinführung des Covid-Kreditsystems und eine Ausdehnung der Kurzarbeitsentschädigung. 

Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe der GZ.

 

Ein Grüscher wird Chef der Kantonalen Steuerverwaltung

 

Die Bündner Regierung ernennt Angelo Roberto zum neuen Vorsteher der kantonalen Steuerverwaltung. Er wird diese Funktion ab 1. Juni 2021 übernehmen.

Die Bündner Regierung hat den 41‑jährigen Angelo Roberto, lic. rer. pol., eidg. dipl. Steuerexperte, von Muri, wohnhaft in Grüsch, zum neuen Vorsteher der Steuerverwaltung gewählt. Er tritt die Nachfolge von Urs Hartmann an, der nach langjähriger Tätigkeit als Vorsteher in Pension geht.

Angelo Roberto ist Ökonom (Universität Bern) und verfügt über ein Diplom als eidgenössisch diplomierter Steuerexperte. Er war mehrere Jahre bei einer grossen Revisionsgesellschaft als Senior Tax Consultant tätig, bevor er vor 10 Jahren zur kantonalen Steuerverwaltung wechselte. Dort begann er als Steuerrevisor, wurde im 2013 zum Teamleiter befördert und ist seit 2018 Abteilungsleiter Revisorat.

Die Steuerverwaltung erbringt zahlreiche Dienstleistungen. Sie ist zuständig für den Vollzug des Steuergesetzes des Kantons und des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer sowie für die Rückerstattung der Verrechnungssteuer. Diese Zuständigkeiten sind umfassend und gehen von der Erfassung der steuerpflichtigen Personen und der Steuertatbestände über die Veranlagung (rund 180 000 natürliche Personen und 13 000 juristische Personen), Rechtsmittelverfahren bis zu den Inkassohandlungen. Auch die Praxisfestlegungen, die Beschaffung der erforderlichen EDV-Infrastruktur oder die Produktion von Steuererklärungen und Rechnungen gehören zu den Aufgaben. Angelo Roberto ist dabei für die Gesamtleitung von rund 200 Mitarbeitenden zuständig.



Sie feiern heute  Geburtstag.

Wir gratulieren und wünschen alles Gute!




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