Gipfel Zytig – Das Organ für den Tourismus im Prättigau, in der Landschaft Davos und im Albulatal sowie im Engadin
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Valchava und St. Moritz:
Alkoholisierter Autolenker
K. In der Nacht auf Freitag hat ein alkoholisierter Automobilist in Valchava einen Selbstunfall verursacht. Zuvor war er in St. Moritz der Meldepflicht nicht nachgekommen.
Der 24-jährige Italiener fuhr am Freitag, kurz nach 3 Uhr, auf der Hauptstrasse vom Ofenpass in Richtung Müstair. In Valchava überquerte er mit seinem Auto die Gegenfahrspur und verliess die Strasse. In der abfallenden Böschung überrollte es das Auto seitlich, und es kam auf der Beifahrerseite liegend zum Stillstand. Der Lenker wurde ins Spital nach Sta. Maria verbracht. Dort wurde er ambulant behandelt und ihm aufgrund eines Vortests eine Blut- und Urinprobe entnommen.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei ergaben zudem, dass er zuvor der Meldepflicht nicht nachgekommen war. Kurz nach 1 Uhr hatte er im Parkhaus Quadrellas in St. Moritz eine Barriere beschädigt, als er versuchte, sie zu umfahren. Ohne sich um den Sachschaden zu kümmern, verliess er das Parkhaus und fuhr in Richtung Ofenpass.
Valérie Favre Accola ist offizielle Regierungsrats-Kandidatin der SVP für 2026
S. Anlässlich der Nominationsversammlung der SVP ist die Davoserin Valérie Favre Accola, die aktuelle Standes- präsidentin, am Donnerstag Abend von 170 Anwesenden zur offiziellen Regierungsrats-Kandidatin 2026 gewählt worden. Auf Gegenkandidat Fraktionspräsident Walter Grass entfielen 50 Stimmen, für den Grüscher Hans Vetsch stimmten 3 Versammlungsteilnehmer.
Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe der "Gipfel Zeitung"
Herr Landammann, stehen Sie
nun zu Ihrem Wort!
Der Projektierungskredit für die Verkehrsdrehscheibe Davos Dorf wurde von der Stimmbevölkerung abgelehnt. Landammann Wilhelm hält an der Landratssitzung vom 18. September 2025 folgendes fest: «Geben Sie mir bitte die Schuld, machen Sie mich bitte verantwortlich für die Kosten von CHF 2,73 Millionen» (aufgelaufene Kosten Verkehrs- drehscheibe Davos Dorf). Herr Landammann, stehen Sie nun zu Ihrem Wort und übernehmen Sie bitte die versprochene Verantwortung, danke. Wie diese aussieht; darauf sind wir gespannt.
Details zum Sitzungsverlauf im Grossen Landrat vom 18. September 2025 sind auf YouTube einsehbar: https://www.youtube.com/live/xoVdD8e1ZIQ; ab 2.15 Stunden, hört man die Voten und die vorstehend erwähnte Äusserung von Herrn Wilhelm.
Davos, im Dezember 2025,
verantwortungsvolle Davoser Steuerzahler
Fahrplanwechsel in Graubünden:
Zahlreiche Verbesserungen
P. Mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2025 wird das öffentliche Verkehrsangebot in Graubünden verbessert und die Transportkapazität im Kanton erhöht. So bieten die SBB ab Mitte Dezember täglich den durchgehenden Halbstundentakt mit schnellen Intercityzügen zwischen Zürich und Chur an. Die Rhätische Bahn (RhB) verkehrt auf der Strecke Chur – Ilanz ebenfalls im Halbstundentakt und in der Surselva wird ein neues Buskonzept eingeführt.
Die Bevölkerung und Gäste des Kantons Graubünden erhalten mit dem Fahrplanwechsel häufigere Reisemöglichkeiten und schlanke Anschlüsse. Neben dem durchgehenden Halbstundentakt von Chur nach Zürich sowie von Chur nach Ilanz profitieren auch die Tourismusregionen Lenzerheide und Unterengadin von Taktverdichtungen. Ausserdem sind auf der Verbindung zwischen Chur und Bellinzona ebenfalls zusätzliche Verbindungen vorgesehen.
Halbstundentakt Chur – Zürich und in die Surselva: Die SBB bieten neu ab 14. Dezember 2025 täglich von 06.00 bis 19.30 Uhr den durchgehenden Halbstundentakt zwischen Zürich und Chur an. Ebenfalls im Halbstundentakt verkehrt die Rhätische Bahn (RhB) auf der Strecke Chur – Ilanz.
Systematisierung S-Bahn Chur: Die neuen Angebote der Rhätischen Bahn erfordern eine Systematisierung der S-Bahn Chur. Die Abfahrtszeiten werden punktuell angepasst, wodurch die Halte in Haldenstein grösstenteils entfallen. In den Hauptverkehrszeiten wird Haldenstein mit zusätzlichen Busverbindungen erschlossen.
Taktverdichtungen in den Tourismusregionen: Weil die Nachfrage im Freizeitverkehr stark angestiegen ist, wird es in der Hauptsaison entsprechend mehr Verbindungen geben. Die Tourismusregionen Lenzerheide und Unterengadin profitieren von Taktverdichtungen, und auch Arosa erhält am Wochenende zusätzliche Verbindungen mit der RhB.
Neue Verbindungen nach Süden: Im Korridor nach Italien planen die SBB ab Bellinzona schrittweise einen grösseren Angebots- ausbau. Punktuell werden deshalb zusätzliche Verbindungen auf dem Expressbus Chur – Bellinzona angeboten. Ebenfalls werden die Anzahl Expressbusse zwischen Poschiavo und Samedan und damit die Kapazität auf diesem Korridor erhöht.
Innovation im Nachtangebot: In der Region Davos verkehrt der nächtliche invia PickMeUP-Busbetrieb (öV-Rufbus) bereits seit Juni 2025 und bringt Fahrgäste auch spätabends sicher ans Ziel. Das neue Angebot ist auf ein positives Echo gestossen und wird rege genutzt.
PostAuto stellt den Ticketverkauf beim Fahrpersonal ein: Ab sofort steht Fahrgästen in ganz Graubünden der digitale und bargeldlose Ticketkauf zur Verfügung. Nach einem mehrjährigen, etappenweisen Ausbau ist das innovative System Venda nun in sämtlichen Postautos und an zahlreichen Bahnhöfen im Kanton verfügbar.
Andres Ambühl ist nun Ehrenbürger von Davos
S. In der ehrwürdigen Ratsstube ist dem Davoser Rekord-Hockeyspieler Andres "Büeli" Ambühl die Urkunde übergeben worden, die bezeugt, dass ihn die Bürgergemeinde in die Gilde der Ehrenbürger aufgenommen hat, und zwar in Anerkennung seiner grossen Verdienste im Eishockeysport. Bild v.l. Bürgerratspräsident Kasper Hoffmann, "Büeli", seine Frau Leslie sowie Nationaltrainer Patrick Fischer.
(Mehr Bilder und Auszüge aus der Laudatio in der aktuellen Ausgabe der "Gipfel Zeitung")
170 000 Fr. an die Sanierung
der SAC-Hütte Silvretta
st. Die Regierung spricht dem Verein SAC Sektion St. Gallen einen Beitrag aus der Spezialfinanzierung Sport in der Höhe von maximal 170 300 Fr. für die Sanierung der SAC Hütte Silvretta. Die Gesamtkosten des Projekts sind mit 908 834 Fr. bemessen.
Die SAC-Sektion St. Gallen des Schweizer Alpen-Clubs SAC besitzt und unterhält die SAC-Hütte Silvretta. Sie liegt auf 2337 Meter über Meer, auf dem Gemeindegebiet von Klosters und besteht aus drei Hütten (genannt Haupthaus, Winterhütte und Eselstall). Als Übergang ins Montafon oder ins Unterengadin ist sie ein wichtiger Standort für Skitouren- und Schneeschuhgänger sowie für Wanderer. Aufgrund der guten Erreichbarkeit ist sie auch für Familien geeignet. Die «alte» Silvrettahütte (heutige Winterhütte) und der Eselstall wurden bereits 1891 erstellt und gehören zu den ältesten erhaltenen SAC-Bauten im Kanton Graubünden.
Der Zustand der Winterhütte ist heute hinsichtlich Isolation und Feuchte desolat. Eine Übernachtung ist deshalb unter normalen Bedingungen nicht mehr zumutbar. Durch den Umbau werden die baulichen Mängel beseitigt, die Unterkunft familienfreundlicher gestaltet und für kleinere Gruppen besser nutzbar gemacht. Gleichzeitig ermöglicht die Modernisierung eine sichere und einfache Übernachtungsmöglichkeit ausserhalb der bewarteten Hauptsaison, was die Nutzung für Jugend- und Ausbildungskurse weiter verbessert.
Grosser Erfolg an den World Cheese Awards für die Molkerei Davos
A. Der 16. November ist bei den Schweizer Käsern dick angestrichen. Erstmals fand die jährliche Käseweltmeisterschaft in der Schweiz statt. Die World Cheese Awards ist ein riesiger Event, bei dem sich über 5000 Käsesorten einer internationalen Jury stellen, um die besten Käse der Welt zu küren. So war dieser Termin auch für die Molkerei Davos das Highlight in diesem Jahr. Der Event wurde zum Grosserfolg. Noch nie konnte Davos an einer Weltmeisterschaft mehr Medaillen gewinnen. Mit 2 Gold-, 4 Silber- und 6 Bronze-Auszeichnungen hätte es nicht besser laufen können. Alle Davoser Käsespezialitäten haben es aufs Podest geschafft. Dieser grosse Erfolg bekräftigt, dass die Molkerei Davos und deren Ausrichtung auf Regionalität, Berg, Nachhaltigkeit und Qualität auf dem richtigen Weg ist.
Wahre Worte von
Markus Somm zu den EU-Vertägen
"Kurz, wer diese Verträge gutheisst, setzt alles aufs Spiel, was die Schweiz reich und frei gemacht hat: die direkte Demokratie, den Föderalismus, unsere Souveränität – also einzigartige, superdemokratische Institutionen."
Das EU-Vertragswerk: Der «Nebelspalter» bringt es auf den Punkt
Verleger und Chefredaktor des «Nebelspalters», Markus Somm (ein Historiker!): «Seit Freitag ist Schluss mit der Geheimnistuerei: die 1800 Seiten (!) Vertragswerk zu den künftigen Beziehungen mit der Europäischen Union liegen vor.
Der Bundesrat und sein Heer an Chefbeamten können noch so lange versuchen, den EU-Deal mit vermeintlichen Ausnahmerege- lungen und Schutzklauseln schönzureden.
Zwei hässliche Wahrheiten bleiben im Rahmenabkommen bestehen:
• Die dynamische (sprich automatische) Rechtsübernahme von EU-Regelwerk, zu der sich die Schweiz verpflichten würde.
• Bei Streitfällen entscheidet der Europäische Gerichtshof, also die Richter der Europäsischen Union.
Akzeptiert die Schweiz diese beiden fundamentalen Vertragsbe- dingungen, unterwirft sie sich dem Diktat der Europäischen Union, schafft ihre Wettbewerbsvorteile ab und gibt ihre direkte Demokratie auf.
Das wäre das Ende der Eidgenossenschaft, wie wir sie kennen und lieben.
Der erfolgreichste Sonderfall der Welt wäre Geschichte. Game over.
Sie feiern heute Geburtstag
Wir gratulieren herzlich
Remo Brügger
Vaclav Jordan




























