Gipfel Zytig – Das Organ für den Tourismus im Prättigau, in der Landschaft Davos und im Albulatal


 

Heute Sonntag aktuell 

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Rutschung Brienz: 40 Millionen beantragt

 

St. Die Rutschung Brienz hat sich seit 2010 stark beschleunigt und wird seit mehreren Jahren intensiv untersucht. Erste Erkenntnisse aus einem Sondierstollen unter der Rutschung zeigen, dass eine Reduktion der Wasserdrücke die Rutschung tatsächlich zu verlangsamen vermag. Die Regierung beantragt dem Grossen Rat nun einen Verpflichtungskredit über 40 Mio. Franken zur Realisierung eines definitiven Entwässerungsstollens.

 

Dieser soll insbesondere der Abwehr von noch grösseren Schäden, Nachteilen und Kosten zulasten der Dorfbevölkerung und der öffentlichen Hand dienen. Die Rutschung Brienz hat sich in den vergangenen knapp 15 Jahren ausserordentlich stark beschleunigt, aktuell werden im Dorf Bewegungsraten von rund 135 cm pro Jahr gemessen. Entsprechend nehmen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur stark zu. Aufgrund dieser aussergewöhnlichen Bewegungsraten wird die Rutschung seit mehreren Jahren intensiv untersucht. Ziel dieser aufwendigen Untersuchungen ist es, die Grundlagen zur Realisierung eines Entwässerungstollens zu erarbeiten.

 

Im Laufe dieser Untersuchungen verdichteten sich die Hinweise, dass erhöhte Wasserdrücke für diese grossen Bewegungen verantwortlich sind. Erhöhte Wasserdrücke im Untergrund wurden weltweit bei verschiedenen Rutschungen ähnlicher Grösse und Disposition als Ursache für die Bewegungen identifiziert. Eine Reduktion dieser Wasserdrücke hatte dort durchwegs eine Abnahme der Bewegungen zur Folge.

 

 

Das Leben im Tal ist etwas Schreckliches

Referat ins Zernez: Von Tieren und Pflanzen im Gebirge

 

Tiere und Pflanzen, die das Hochgebirge besiedeln, sehen sich oftmals widrigen klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Für uns Menschen ist schwierig zu verstehen, wie sie dort leben können, denn die Verhältnisse der Tallagen entsprechen deutlich stärker unseren Bedürfnissen. Daraus zu schliessen, Lebewesen im Gebirge führten eine mühsame, entbehrungsreiche Existenz, ist jedoch falsch – nicht wenige von ihnen könnten in tieferen Lagen gar nicht vorkommen. 

Ergänzend zur Sonderausstellung «Gipfelstürmer und Schlafmützen – Tiere und Pflanzen im Gebirge» stellt Flurin Camenisch, Biologe und Museumspädagoge im Bündner Naturmuseum, ausgewählte Tiere und Pflanzen Graubündens und ihre Anpassungen ans Gebirge genauer vor.

Mittwoch, 28. September, 20.30 Uhr, im Auditorium Schlossstall des Schweizerischen Nationalparks in Zernez. www.nationalpark.ch/naturama

 

Referent: Flurin Camenisch, Zoologe, akad. Mitarbeiter und Museumspädagoge Bündner Naturmuseum

 

Bündner Weltrekord-Versuch an der OLMA

 

Graubünden ist Gastkanton an der diesjährigen OLMA in St.Gallen. Es soll eine OLMA sein, die den Besucherinnen und Besuchern in bester Erinnerung bleiben wird. Dazu beitragen wird auch ein Weltrekord-Versuch aus Graubünden: die Produktion des längsten Capuns.

 

Am 15. Oktober, dem «Tag des Gastkantons», wird dem Publikum am vormittäglichen Bündner OLMA‑Umzug ein Leckerbissen offeriert: Capuns aus Graubünden. Ganz nach dem Motto «aifach gspunna!» werden es Stücke eines historischen Capuns sein, des Bündner Weltrekord‑Capuns. Zwar ist im Guinness Buch der Rekorde kein Capuns-Weltrekord eingetragen. Ein inoffizieller Rekord dagegen ist in Graubünden bekannt, aufgestellt wurde er 2018. Der damals hergestellte Capuns war 16,44 Meter lang. Der OLMA‑Capuns wird nun 17 Meter lang. Produzieren wird den Weltrekord-Capuns das Produktionsteam der Graubünden Vivonda AG, die das graubündenVIVA Kompetenzzentrum in Jenaz betreibt.

 

Der Capuns wird in Jenaz vorproduziert. Am frühen Morgen des 15. Oktober wird die 17‑Meter‑Spezialität in Jenaz von einem Traktor abgeholt. Auf der Pritsche des Traktors wird der Capuns in rund drei Stunden nach St.Gallen gefahren. Die Weltrekord-Delikatesse wird am Umzug zu sehen sein. Doch je länger der Umzug dauert, je kleiner wird der Capuns werden. Während dem Umzug schneiden die Bündner Capuns-Produzentinnen um die Geschwister Bablina und Andrina Caprez den Capuns in mundgerechte Stücke. Diese werden dann von Studierenden der Hotelfachschule Passugg an die Besucherinnen und Besucher des Umzugs verteilt.

 

 Pendlerduell: mitfiebern und wöchentlich BÜGAs gewinnen 

 

D. invia, die neue Dachmarke des öffentlichen Verkehrs in Graubünden, lanciert ein packendes Pendlerduell. Vier Wochen lang kann man die spannenden Challenges der Zwillingsschwestern verfolgen und jede Woche ein Jahres-BÜGA und mehr gewinnen. 

 

Seit Ende 2021 sind die Transportunternehmen und Tarifverbünde Graubündens gemeinsam unter dem Namen invia unterwegs. invia setzt sich für eine clevere Vernetzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im Kanton und in den angrenzenden Regionen ein. Wie clever man mit dem ÖV unterwegs ist, das zeigt invia ab Mitte August mit dem «Pendlerduell» der Zwillingsschwestern Tina und Gina. 

 


Sie feiern heute  Geburtstag.

Wir gratulieren und wünschen alles Gute! 

Kurt Steck

Werner Boutellier




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