Gipfel Zytig – Das Organ für den Tourismus im Prättigau, in der Landschaft Davos und im Albulatal sowie im Engadin


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Heute

Freitag aktuell

 

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HCD: Am Samstag

Season Opening 2025/26

 

P. Am Samstag, 30. August, startet der HCD gemeinsam mit seinen Fans in die neue Saison – und das bei freiem Eintritt in der zondacrypto-Arena. Den ganzen Tag über gibt es Action auf und neben dem Eis, Autogramme, spannende Talks und ein grosses Kids-Programm.

 

Bereits am Vormittag findet ein besonderes Highlight statt: Girls-Training in Zusammenarbeit mit unserer Sponsorin Repower. Rund 35 Mädchen aus der Ostschweiz erhalten dabei die Möglichkeit, exklusiv und nur unter Mädchen zu trainieren – eine einmalige Gelegenheit, die Lust auf mehr Hockey macht.

 

Die HCD Ladies und das HCD Men's Team werden offiziell präsentiert und in Testspielen erstmals in Davos in Action zu sehen sein. In den Pausen gibt es Auftritte der Nachwuchsteams. Ein besonderes Highlight ist das Eistennis-Show-Match: Die beiden HCD-Nachwuchscoaches, Jakub "Kuba" Volek und Vaclav Klindera, liefern sich eine spektakuläre Premiere auf Davoser Eis.

Autogrammjäger dürfen sich freuen: Erstmals gibt es die neuen Autogrammkarten der Saison 2025/26 – natürlich direkt signiert von den Spielerinnen und Spielern. 

Für die kleinen HCD-Fans wartet ein buntes Programm: Mini-Zamboni-Fahrten, Kinderschminken, Hüpfburg, Ballonkünstler, Tischhockey und vieles mehr sorgen für Spass den ganzen Tag.

Zum Abschluss des Tages stehen die neusten HCD-News und exklusive Einblicke ins Leben der Profis auf dem Programm: Beim Talk im Restaurant 1921 geben Goalie Sandro Aeschlimann, Stürmerin Renée Lendi und Nachwuchschef René Müller spannende Einblicke. Danach lädt die Bar zum gemütlichen Ausklang bis in den späten Abend.

 

EWD: Energietarif bleibt auf

tiefem Niveau bestehen

 

P. Die Energiekomponente im Strompreis bleibt in der Grundversorgung auch im Jahr 2026 auf einem vergleichsweise sehr tiefen Niveau von 8.0 Rp/kWh und erfährt somit keine Anpassung. Hingegen müssen die Tarife für die Netznutzung geringfügig erhöht werden. Zusam-mengefasst resultiert für 2026 eine marginale Preiserhöhung von 1.5%. 

 

Der Energiepreis in der Grundversorgung bleibt auch im Jahr 2026 auf einem sehr tiefen Niveau von 8.0 Rp/kWh und erfährt somit keine Anpassung. Hingegen muss der Preis für die Netznutzung erstmals seit 7 Jahren angepasst werden und steigt in allen Kundengruppen um 0.4 Rp/kWh. Zudem wird gemäss neuesten gesetzlichen Bestimmungen per 01.01.2026 ein sogenannter Messtarif für alle Kunden eingeführt. Bei Kunden, die bisher eine Grundgebühr bezahlt haben, wird der Messtarif von dieser in Abzug gebracht und separat auf der Rechnung ausgewiesen. 

 

Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe der "Gipfel Zeitung"

 

Valérie Favre Accola zur neuen Standespräsidentin gewählt

 

Die Davoserin Valérie Favre Accola, Mitglied des Kleinen Landrates und seit 2018 Mitglied des Grossen Rates, ist mit 108 von 119 möglichen 

Stimmen zur Standespräsidentin, also zur höchsten Bündnerin gewählt worden. Sie gehört der SVP-Fraktion an.

 

Am kommenden Samstag findet um

11 Uhr der offizielle Empfang  beim Bahnhof Davos Platz statt.

 

Kanton bewilligt

Photovoltaik-Grossanlage «Alpin Parsenn»

 

st. Die Regierung erteilt der Swisspower AG die Bewilligung für den Bau einer alpinen Photovoltaik-Grossanlage in der Gemeinde Davos mit Auflagen. Die Swisspower AG vertritt die Energie Wasser Bern, die IWB Industrielle Werke Basel sowie die EWD Elektrizitätswerk Davos AG als Gesamtprojektleiterin.

 

Beim Projekt «Alpin Parsenn» handelt es sich um die geplante Photovoltaik-Grossanlage im Gebiet Meierhof Tälli am südlichen Fuss des Totalphorns in der Gemeinde Davos. Das Projektgebiet ist in mehrere Teilperimeter unterteilt, innerhalb derer der Bau und Betrieb der Photovoltaik-Grossanlage sowie die erforderliche Netzanbindung vorgesehen sind. Auf einer Fläche von rund 13,98 Hektaren sollen gemäss Projektvorhaben mit insgesamt 1493 Modultischen rund 12,1Gigawattstunden pro Jahr (GWh/a) produziert werden. Diese werden mit Photovoltaikmodulen bestückt, die sowohl direkte als auch reflektierte Sonnenstrahlung zur Stromproduktion nutzen. 

Der Standort der geplanten alpinen Photovoltaik-Grossanlage liegt im bereits infrastrukturell erschlossenen Wintersportgebiet Parsenn. Die logistische Erschliessung erfolgt über bestehende Zufahrtswege. Zusätzlich ist der Einsatz von Helikoptern sowie Schreitbaggern für eine minimalinvasive Montage vorgesehen.

Dem Vorhaben haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Davos anlässlich der Abstimmung vom 17. Dezember 2023 zugestimmt.

 

Erste Regulierungsmassnahmen

bei Wölfen 2025

 

 st. Der Kanton Graubünden hat Ende Juli 2025 ein erstes Gesuch zur proaktiven Regulation des Wolfsbestands beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) eingereicht. Das BAFU hat den Antrag des Kantons von sechs Wolfsrudeln bewilligt.

 

Im Kanton Graubünden sind gemäss aktuellen Kenntnissen derzeit 12 Wolfsrudel (10 im Kanton, zwei an der Grenze) bestätigt. Weiter gibt es im Unterengadin Hinweise auf die Bildung eines neuen Wolfsrudels. Damit bewegt sich die aktuell bekannte Anzahl der Wolfsrudel auf einem ähnlichen Niveau wie im Sommer 2024 (10 Rudel im Kanton, 3 an der Grenze). Zum aktuellen Zeitpunkt ist das Bild des Bestandes und der Konflikte noch unvollständig, denn erfahrungsgemäss erwartet das Amt für Jagd und Fischerei (AJF) im späten Verlauf des Alpsommers weitere Jungtiernachweise und möglicherweise auch weitere Wolfsrudel.

Zwei Drittel der Welpen in sechs Rudeln: «Das BAFU hat per 26. August das Gesuch des Kantons Graubünden zur proaktiven Regulation von sechs Rudeln bewilligt», sagt Adrian Arquint, Co-Leiter Amt für Jagd und Fischerei. Demnach dürfen in allen Wolfsrudeln mit bestätigtem Nachwuchs bis maximal zwei Drittel der bestätigten Welpen erlegt werden. Aktuell betrifft dies 19 Welpen in den folgenden sechs Wolfsrudeln: Stagias, Calderas, Muchetta, Jatzhorn, Seta und Älpelti. Am 31. Juli hat der Kanton Graubünden beim Bund ein erstes Gesuch eingereicht, ab 1. September in allen Rudeln mit konkreten Hin- oder Nachweisen auf aktuellen Nachwuchs bis zu zwei Drittel der bestätigten Jungtiere erlegen zu können. In Rudeln, die Herdenschutzmassnahmen wiederholt umgehen oder wiederholt Rinderartige angegriffen haben, wird die Entnahme des ganzen Rudels beantragt. Aufgrund verschärfter Voraussetzungen für Rudelentnahmen hat der Kanton aktuell noch kein Gesuch für ganze Rudelentnahmen beim Bund beantragt.

 

Schiers: PW-Fahrer übersah

Radrennfahrer

 

 

K. Am Montagabend ist auf der Parallelstrasse zur Prättigauerstrasse (ein Radweg) in Schiers ein Fahrradfahrer einem auf die Strasse einfahrenden Auto aufgefahren. Der Mann wurde schwer verletzt.

 

Gegen 19:15 Uhr bog ein 59-jähriger Automobilist auf dem Grüscher Sand von einem Feldweg  auf den Radweg in Richtung Schiers ein. Kurz darauf fuhr der 28-jährige Radrennfahrer dem Auto auf. Dieser verletzte sich schwer und wurde durch den Rettungsdienst Schiers sowie eine Rega-Crew betreut und anschliessend ins Kantonsspital nach Chur geflogen. Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei abgeklärt.

 

Mit 134 km/h

über den Oberalp

 

 K. Am Freitagnachmittag und in den Abendstunden kam es auf der Oberalpstrasse zu zahlreichen Geschwindigkeits- widerhandlungen.

 

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Hauptstrasse Nr. 19 mittels eines Laser-Messgeräts wurden insgesamt 20 Fahrzeuge angehalten, die die gesetzliche Höchstgeschwindigkeit auf Hauptstrassen ausserorts überschritten. Allesamt werden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Deren Zehn wurden gar wegen grober Verkehrsregelverletzungen angezeigt. Auf dem mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h limitierten Streckenabschnitt erzielte der schnellste Fahrzeugführer, der seinen Führerausweis erst am Vortag erhalten hatte, einen Messwert von 134 km/h. 

 

Deutlich mehr Mittel für den

Bündner Finanzausgleich 2026

 

 st. Im Rahmen des kantonalen Finanzausgleichs 2026 erhalten die Bündner Gemeinden total 71,8 Millionen Franken und damit 5,7 Millionen mehr als 2025. Es handelt sich um die bislang stärkste Zunahme an Ausgleichsmitteln (+ 8,6 %). Hauptgrund dafür sind deutlich höhere Einnahmen von Steuern und Wasserzinsen der ressourcenstarken Gemeinden.

 

Basis für die Berechnung des Ressourcenausgleichs 2026 bildet das sogenannte Ressourcenpotenzial (RP) der 100 Bündner Gemeinden. Dieses steigt gegenüber 2025 um 54 Millionen auf neu 962,6 Millionen.

Die Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen sowie die Quellensteuern tragen zusammen gut 68 Prozent (658,4 Mio.) zum RP bei. Weiter fliessen die Unternehmenssteuern (107,6 Mio.), die Wasserzinsen (61,4 Mio.) sowie die mit einem einheitlichen Wert von 1,5 Promille berücksichtigten Steuerwerte der Liegenschaften (135,3 Mio.) in die Berechnung ein.

 

BB Klosters-Madrisa: Umsatz gesteigert

 

P. Das Geschäftsjahr 2024/2025 ist für die Klosters-Madrisa Berg bahnen AG (KMB) positiv verlaufen. Insbesondere die Winter- saison prägte das gute Ergebnis mit einer Zunahme der Ersteintritte um 5%. Dies kompensierte das schwächere Sommer- und Eventgeschäft. Unter dem Strich konnte der Gesamtumsatz von TCHF 8818 auf TCHF 9150 gesteigert werden. 

Mehr Infos in der aktuellen Ausgabe der "Gipfel Zeitung"

 

Fünf Bündner am ESAF 2025 in Mollis

 

pc. Armon Orlik, Christian Biäsch, Josias Müller, Marc Jörger sowie Niklas Lötscher schwingen Ende Monat mit dem Nordostschweizer Team am ESAF. Elia Mayer ist als Ersatz dabei.

 

Die Technische Kommission des Nordostschweizer Schwingerverbandes hat das 67-köpfige Aufgebot (+ fünf Ersatzschwinger) nominiert, welches am 30./31. August am Eidg. Schwing- und Älplerfest in Mollis antritt. Folgende fünf Bündner sind Teil davon:

 

-       Orlik Armon ***, Jg. 1995, SC Unterlandquart

-       Biäsch Christian **, Jg. 1996, SV Davos

-       Müller Josias **, Jg. 2006, SC Heinzenberg

-       Jörger Marc *, Jg. 1994, SK Domat/Ems

-       Lötscher Niklas *, Jg. 2006, SC Unterlandquart

 

Als 5. Ersatz des Nordostschweizer Teams ebenfalls Teil der Delegation:

-       Mayer Elia *, Jg. 2004, SC Prättigau

 

Für den dreifachen Eidgenossen Armon Orlik wird es die fünfte ESAF-Teilnahme sein, während Biäsch zum vierten ESAF seiner Laufbahn antritt. Marc Jörger ist zum dritten Mal für den Höhepunkt selektioniert, während es für Josias Müller und Niklas Lötscher zur Premiere kommt. Auch für Elia Mayer wäre eine allfällige Teilnahme eine erstmalige Sache.

 

Das EU-Vertragswerk: Der «Nebelspalter» bringt es auf den Punkt

 

Verleger und Chefredaktor des «Nebelspalters», Markus Somm (ein Historiker!): «Seit Freitag ist Schluss mit der Geheimnistuerei: die 1800 Seiten (!) Vertragswerk zu den künftigen Beziehungen mit der Europäischen Union liegen vor. 

Der Bundesrat und sein Heer an Chefbeamten können noch so lange versuchen, den EU-Deal mit vermeintlichen Ausnahmerege- lungen und Schutzklauseln schönzureden.

 

Zwei hässliche Wahrheiten bleiben im Rahmenabkommen bestehen:

 

• Die dynamische (sprich automatische) Rechtsübernahme von EU-Regelwerk, zu der sich die Schweiz verpflichten würde.

 

• Bei Streitfällen entscheidet der Europäische Gerichtshof, also die Richter der Europäsischen Union.  

 

Akzeptiert die Schweiz diese beiden fundamentalen Vertragsbe- dingungen, unterwirft sie sich dem Diktat der Europäischen Union, schafft ihre Wettbewerbsvorteile ab und gibt ihre direkte Demokratie auf. 

Das wäre das Ende der Eidgenossenschaft, wie wir sie kennen und lieben.

Der erfolgreichste Sonderfall der Welt wäre Geschichte. Game over.

 


 

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